Der Mond ist zurzeit der einzige bekannte natürliche Satellit der Erde und mit einem Durchmesser von rund 3476 km der fünftgrößte Mond des Sonnensystems. Weil die Trabanten aller Planeten generell als Monde bezeichnet werden, spricht man zur Vermeidung von Verwechslungen mitunter vom Erdmond. Der Mond umkreist die Erde in Bezug zum Sternenhimmel in 27 Tagen, 7 Stunden und 43,7 Minuten im gleichen Drehsinn, wie sich die Erde um die Sonne bewegt. Fast genau so lang benötigt der Mond für eine Drehung um seine eigene Achse. Dies wird als gebundene Rotation bezeichnet und ist eine Folge der Gezeitenwirkung der Erde auf den Mond. Die gebundene Rotation führt dazu, dass der Mond der Erde immer die gleiche Seite zuwendet, die aus diesem Grund auch die Mondvorderseite genannt wird. Die Mondrückseite bekommen wir auf der Erde direkt nie zu sehen (es seidenn als Foto einer Raumsonde). Bei Betrachtung der Oberfläche des Mondes fallen zwei deutlich unterschiedliche Gebiete auf: Zum einen das helle Hochland, das über 80 Prozent einnimmt, und zum anderen die dunkleren Maregebiete, die knapp 20 Prozent ausmachen. Das Hochland besteht aus kalzium- und aluminiumreichen Feldspäten, einer auch auf der Erde weit verbreiteten Mineralgruppe. Die Mare hingegen bestehen aus dunklen vulkanischen Gesteinen. Das Hochland ist auch mit wesentlich mehr Einschlagskratern übersät, woraus sich ein höheres Alter dieser Oberflächeneinheiten von in der Regel mehr als 3,8 Milliarden Jahren ableiten lässt.
Totale Mondfinsternis am 07.09.2025
Da der Mond vielerorts erst um 19:30 Uhr oder später aufgeht, ging er in einigen Regionen bereits total verfinstert (als kupferroter "Blutmond") auf.
Beginn der Totalität: 19:30 Uhr
Maximum der Verfinsterung: 20:11 Uhr
Ende der Totalität: 20:52 Uhr
Ende der partiellen Phase: 21:56 Uhr
Mondaufnahme am 07.10.2026


